Es ist vollbracht. Irgendwie. Naja, fast.
Blog / 9. Februar 2009Das ist sie also, mein neues Portfolio, dynamischer als jemals zuvor. Vielleicht sollte ich es Portfolio (Schrägstrich) Blog nennen. Denn an dieser Stelle möchte ich hin und wieder mal etwas Meinung los werden. So wie jetzt – jetzt möchte ich nämlich kurz erzählen was diese Seite für mich so toll macht und für jeden Normalbesucher bloss eine weitere 2-farbige Seite mit ein bisschen Design ist.
Die Vorgeschichte.
Angefangen bin ich mit der Erstellung dieser Seite im letzten – festhalten- Oktober. Ich war in meinen geliebten Letterkenny im Norden Irlands und hatte einen Nachmittag nichts zu tun. Mit dem Hintergedanken dass ich sowieso ein Portfolio brauche für mein Praktikum, was ich noch absolvieren möchte fing ich munter ohne weitere Vorbereitungen mit dem Designprozess an. Wobei man das jetzt noch nicht wirklich so nennen konnte. Mein erster Entwurf war so ziemlich genau das Gegenteil von dem was man hier sieht. Bunt, vollgepumpt mit Texturen und tollen kleinen Sachen. Das war auch das was mich im letzten halben Jahr sehr fasziniert hat. Retro, Vintage und Grunge. Nun, ich war nun nicht aus Spass in Irland, sondern wegen meines Studiums. Also liess ich die Umsetzung mehr oder weniger schleifen.
Um Weihnachten rum ging es nun weiter mit der Entwicklung. Da ich meinen alten Entwurf aber nun seit 2 Monaten nicht mehr angeschaut habe, war ich doch mehr oder weniger entsetzt was ich mir bei so manchen Dingen gedacht habe. Ergo fing ich an das Layout auf den Kopf zu stellen. Und im Endeffekt sah es wieder anders aus. Dann kam wieder .. Stille.
Mitte Januar saß ich am Flughafen in Dublin und habe auf mein Flugzeug gewartet. Da Zeit über war und mir im Bus zum Airport wieder ein Idee gekommen ist habe ich 3 Euro investiert und hab mich ins Flughafen Internet eingewählt (Klischeebehaft: Bei Starbucks mit n Macbook) und mir was gebaut. Einen alternativen Stylesheet zu meinen Retro/Vintage Layout. Schwarz auf Weiss. Mit Helvetica.
Wie man sich sicher denken kann existiert dieser Entwurf nun auch nicht mehr.
Nach einen mehr oder weniger dann noch gelungen Entwurf mit alten Tapeten und einen für mich schönen, für andere grässlichen Schrift (Ein Relikt könnte man immer noch hier in der Seitenleiste sehen) bin ich dann angefangen dieses Layout zu entwerfen. Und es gefiel mir. Sehr sogar. Und dass sieht man auch daran, dass ich nun ENDLICH fertig bin. Und diesen viel zu langen Text schreibe.
Der immer noch nicht zuende ist.
Der Motor.
Wie man sieht baut diese Webseite auf WordPress auf. Ein Blog CMS System was sich über die letzten Jahre zu dem ultimativen Werkzeug in Sachen Webdevelopment entwickelt hat. Sicherlich musste ich einige Modifikationen machen. So habe ich die wordpress-index.php direkt weggeschmissen und hab mir meinen eigene Startseite entwickelt. Dort seht ihr unter anderem graue Felder (HEX #232323). Schonmal mit der Maus drüber gefahren? Nein ? Mach mal. Ich warte hier so lange…
….und? Richtig, Bilder! Es war für mich undenkbar in diesem 2 Farbenkontrast auch nur irgendeine Farbe hineinzubringen. Jedenfalls nicht offensichtlich. Diese Felder werden über die Customfields in WordPress eingebunden. Etwas was ich während der Entwicklung über WordPress gelernt und zu schätzen gelernt habe, wird es mir demnächst doch so einiges sehr einfach machen. Und schon auf den Footer geschaut? Dort findet sich jetzt die Hauptnavigation. Dort findet man so eigentlich alles was man braucht wenn man sich auf diesen Seiten verlaufen hat. Was hoffentlich nicht passiert. Wer die Navigation sucht oder Kategorien oder einfach die letzten Beiträge ist dort unten richtig. Wer einige für mich interessante Links, Musik die höre, einige Bilder von mir auf Flickr oder einfach nur meinen letzten Twitter Shout (Ja, für diese Seite habe ich mich dieser Zeitverschwendung hingegeben) entdecken möchte, der findet es dort unten auch. Und mehr wird wohl noch folgen.
Das Theme
Wie bereits erwähnt hat die Entwicklung des Themes für mich eine sehr sehr lange Vorgeschichte. Aber ich habe es selbst geschrieben. Wirklich? Nein – nicht ganz. Für meinen ersten Entwurf habe ich mit dem (auf den ersten Blick) wunderbaren “Viewport” auseinander gesetzt. Und zwar so lange bis kein Div Container auf dem anderen saß. Und das war das Problem, die HTML / CSS Struktur war zu sehr auf dem CODA Slider auf der Startseite angepasst. Mir blieb keine andere Wahl als alles anzupassen und zu erneuern. Auf Kurz oder Lang sah ich leider auch keinen Nutzen mehr im Slider auf der Startseite – zu stark war die Gefahr dass ein Nutzer und potentieller Arbeitgeber dieses nicht verstand und keiner meiner Arbeiten anschaut. Und darum geht es hier doch schon.
Lange Rede: Ich hab gewechselt – mehr impulsiv als logisch. Ersatz war aber schnell gefunden. Pixeled von Samk. Sehr schön anzusehen in seiner einstigen Form. Wovon jetzt leider nicht mehr viel übrig geblieben ist, ausser dem Footer. Alles andere wurde von mir verändert oder gelöscht. Neue Sachen wurden hinzugefügt, PHP Code und WordPress funktionen erweitert oder neugeschrieben. Die Farben beschränken sich nur auf Grau und Weiss (wobei Weiss eigentlich keine Farbe ist). Der Hexcode für das Grau ist übrigens: #232323
Weshalb ich diesem Theme den Namen “Spektrum No. 23″ gegeben habe.
So, genug geredet. Viel zu viel. Sofern sich jemand diesen ganzen Text wirklich durchgelesen hat, Respekt. Aber schlauer bist du wahrscheinlich auch nicht geworden. Falls doch, hinterlasse mir einen Kommentar. Mit Feedback und Verbesserungsmöglichkeiten.
Ich mach mir jetzt auch keine Mühe diesen Text auf Rechtschreib und Grammatikfehler zu prüfen, ich muss erstmal noch so einiges an diesem Theme testen.
Oder was denkt ihr warum die Überschrift dieses Beitrags so verdammt lang ist?

Nun, ich habe es bis zum Ende geschafft und den ein oder anderen Fehler in deinem Text gefunden, die ich aber jetzt für mich behalte ;)
Du solltest bei deiner “Florenz? Italien?”-Box noch ein padding einbauen (min. 2px), das gleiche gilt für die Tags-Box.
Gruß mo